Sprachalarmierungsanlage (SAA)
FDE SYSCOM 2000
SYSCOM electronic GmbH
Uhdestr. 5
01219 Dresden
Tel.: 0351/213 95 00
Fax.: 0351/213 95 01
E-Mail: syscom[at]syscom-dresden.de
Prozessorgesteuertes Alarmierungs- und Informationssystem für Notfallsituationen in mehrgeschossigen Häusern gemäß der Hochhausbaurichtlinie.
Leistungsmerkmale:
- wahlweiser Betrieb im Kontroll- bzw. Durchsagemodus
- gezielte Alarmierung und Information der Bewohner in den Wohnungen in Alarmierungsgruppen
- Alarmierung mittels Übertragung eines Wecktones 15 s
- Ankündigung einer Information durch Übertragung eines Aufmerksamkeitsgongs
- Information durch:
- zwei fest gespeicherte Durchsagetexte, wahlweise abrufbar
- einen Text, von der Feuerwehr im Ereignisfall frei speicher- und abrufbar
- operative Durchsage der Feuerwehr über ein dynamik gesteuertes Mikrofon
- Schalldruck der Durchsagebox in den Wohnungen > 90 dB
- akustische Kontrolle mittels Telefonhörer
- geräteinterne Notstromversorgung bei Netzausfall > 2 Std. durch wartungsfreie Akkus
- Selbstkontrolle der Übertragungswege innerhalb der ausgewählten Alarmierungsgruppe und selektive Störungsanzeige (Nr. der Wohnung) am Anzeigeteil
- Zuordnung jeweils eines kurzschlussfesten Verstärkers zu einem Lautsprecher
- Mißbrauchschutz, Bedienung nur durch die Feuerwehr
- vandalismusgeschützte Gehäuseausführung, staub- und spritzwassergeschützt nach IP 55
- alle Gerätefunktionen mit einem Steuerteil auswählbar und sofortige Darstellung der gewählten Funktion, kontrollierbar an einem Anzeigeteil
- Plausibilitätskontrolle
- serielle Schnittstelle
Ausführungsvarianten:
- FDE 2256 - 16 Alarmierungsgruppen für 256 Wohnungen
- FDE 2128 - 16 Alarmierungsgruppen für 128 Wohnungen
- FDE 2048 - 6 Alarmierungsgruppen für 48 Wohnungen
In der Zentraleinheit befinden sich u. a. ein Anzeigeteil (Display) und ein Steuerteil (Tastenfeld), mit deren Hilfe die
vielfältigen Gerätefunktionen durch den Bediener ausgewählt und abgerufen werden können. Das Gerät kann wahlweise sowohl im Kontroll- als auch im Durchsagemodus betrieben werden.
Im Kontrollmodus können alle Gerätefunktionen vor der Übertragung in die Wohnungen überprüft werden, während im Durchsagemodus die Übertragung der Alarmsignale bzw. der Information in die Wohnungen einer Alarmierungsgruppe mittels der dort installierten Durchsageboxen erfolgt. Gleichlaufend dazu erfolgt die Kontrolle durch den Bediener an der Zentraleinheit.
Ein "Stop" der gewählten Gerätefunktion mittels Tastendruck ist möglich.
Wie dargestellt, erfolgt die Alarmierung und Information der Bewohner in den Wohnungen innerhalb einer Alarmierungsgruppe gleichzeitig. Eine Alarmierungsgruppe beispielsweise eines Wohnhochhauses kann die Wohnungen einer Etage umfassen.
Durch den modularen Aufbau des Gerätesystems ist aber auch die Anpassung an eine andere Gebäudekonfiguration möglich. Entsprechend der vorgefundenen Situation wählt die Feuerwehr mittels Bedienfeld am Steuerteil der Zentraleinheit die Alarmierungsgruppen aus, die zu alarmieren sind und im
weiteren konkrete Verhaltensanweisungen erhalten müssen.
Dafür stehen im Gerät zwei fest gespeicherte Ansagetexte sowie ein von der Feuerwehr frei wählbarer Text zur Verfügung welche durch Tastendruck sofort abruf- und übertragbar sind. Ebenso ist es möglich eine operative Durchsage über ein eingebautes, dynamikgesteuertes Mikrofon abzusetzen.
Wolfgang Krause
Februar 2009
Dresden
Kommunikation mit System
Sicherheit durch Information